„Ich mache alles, um nicht einzurosten“

Das Sprunggelenk bereitet Thomas seit seiner Jugend Probleme.
In Balance
1. August 2018
Sowohl privat als auch beruflich ist der dreifache Vater Thomas ständig auf Achse. Dabei muss der 41-jährige viel laufen und auch mal länger sitzen. Ein schmerzendes Sprunggelenk kommt ihm dabei ungelegen.

Über 25 Jahre ist es nun her, dass Dr. Thomas Mützel-von Schwartz beim Drachensteigen stolperte und sich die Bänder des Sprunggelenks im rechten Fuß zerstörte. Noch heute erinnert er sich detailliert daran: „Innerhalb von Minuten schwollen mein Fuß und mein Knöchel so stark an, dass ich nicht mehr laufen konnte und meine Mutter mich abholen musste“, erzählt er. „Es hat Wochen gedauert, bis ich wieder normal auftreten konnte.“ Als er einige Jahre später ein zweites Mal umknickte, schwoll der Fuß wieder stark an. „Der Arzt meinte damals, meine Bänder seien bereits so sehr gedehnt, dass sie gar nicht mehr reißen würden“, sagt Thomas.

Ich habe ständig Angst, wieder umzuknicken.

Die Fußgelenke müssen oft Krafteinwirkungen standhalten, die einem Mehrfachen des Körpergewichts entsprechen. Starke Bänder sorgen für eine sichere Führung der Sprunggelenke. Wird das Gelenk jedoch über sein natürliches Bewegungsmaß hinaus bewegt, kommt es häufig zu einer Überdehnung. Die Stabilität des Gelenks ist dann nicht mehr gegeben – so wie bei Thomas. Seit der Verletzung in seiner Jugend hat er immer wieder Probleme mit seinem rechten Fußgelenk. „Ich habe ständig Angst, wieder umzuknicken“, sagt er. „Sobald der Boden etwas uneben ist oder in Phasen, in denen ich nach einer Pause wieder beginne, Sport zu treiben, bin ich unsicher.“

Vielfältige Belastungen für das Sprunggelenk

Besonders im beruflichen Alltag als leitender Angestellter bei einem Start-up in der Luftfahrtindustrie stört ihn die alte Verletzung häufig: „Dreimal die Woche fahre ich mit dem Auto zu unserem Produktionsstandort in Mittelhessen. Das ständige Vom-Gas-Gehen merke ich immer“, berichtet Thomas. „Aber vor allem nach Messebesuchen oder langen Tagen in der Produktion humpele ich. Das hat zur Folge, dass sowohl meine Hüfte als auch mein Rücken ebenfalls schmerzen“, sagt er. Mehrmals im Jahr fliegt Thomas zu Kunden auf der ganzen Welt: Bei einem Langstreckenflug kann er sich mit seinen 1,96 Metern kaum bewegen. „Danach ist mein Gelenk immer ganz versteift, und das Abrollen verursacht tierische Schmerzen“, berichtet er.

Ich will fit für meine drei Kinder sein.

In Bewegung bleiben

Um die Muskulatur zu stärken und den Bändern damit Sicherheit zu geben, macht Thomas regelmäßig spezielle Übungen für den Bandapparat. Aber auch sonst versucht er, immer in Bewegung zu bleiben: „Ich mache alles, damit ich jetzt mit Anfang 40 nicht einroste“, sagt er. „Ich will fit für meine drei Kinder sein.“ Deshalb fährt er auch regelmäßig mit dem Fahrrad vom Taunus ins Büro in Frankfurt oder geht laufen. Zusätzlich hält ihn sein Nachwuchs auf Trab: „Am Wochenende sind wir mit den Kindern eigentlich immer draußen. Vor allem die beiden älteren Jungs sind ganz schön wild. Sie brauchen einen Vater, der sie im Zaum hält“, erzählt er.

Stabilisierung für Bänder und Gelenke

Aber auch Sportarten, die die Gelenke belasten, will Thomas sich nicht verbieten lassen: „Ich spiele regelmäßig bei den Alten Herren Fußball, und im Urlaub fahre ich auch Ski oder surfe“, sagt er. „Mir ist bewusst, dass ich dabei schnell umknicken kann und mein Sprunggelenk extremen Belastungen ausgesetzt ist. Deshalb trage ich dabei immer eine Bandage.“ Die Bandage stabilisiert das Gelenk, lässt aber trotzdem Bewegung zu.

Ich weiss, es kann nichts passieren.

Damit fühlt Thomas sich sicherer: „Mit der Bandage weiß ich, ich kann Sport machen“, sagt er. Aber auch im Alltag vertraut er auf die Bandage: „Ich trage sie fast täglich. Vor allem, wenn ich viel in feineren Büroschuhen laufen muss, die von sich aus kaum Halt geben“, erzählt er. „Dabei vergesse ich oft, dass ich die Bandage überhaupt trage. Ich fühle mich wohl und weiß, es kann nichts passieren“, sagt Thomas.

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