"Jeder Tag ist anders und eine neue Herausforderung."

Für Karlheinz ist es wichtig, ständig neue Eindrücke vor Augen zu haben.
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5. September 2017
Büroarbeit wäre für ihn undenkbar. Karlheinz Maurer, Gebietsleiter bei Bauerfeind-Österreich, brennt für den dynamischen Markt der Fußorthopädie. Besonders schätzt er den direkten Draht zu seinen Kunden und die abwechslungsreichen Themen im Außendienst.

Was sind genau Ihre Aufgaben bei Bauerfeind-Österreich?

Mein Name ist Karlheinz, ich bin seit 2010 bei Bauerfeind-Österreich als Gebietsleiter tätig und habe die zwei Fachbereiche Flachstrickversorgung und Fußorthopädie.

Wie unterscheiden sich diese Bereiche?

Im Bereich der Flachstrickversorgung betreue ich Ärzte, die sich auf die lymphologische Behandlung von Patienten spezialisiert haben. Aber auch zu Lymphzentren und Sanitätshäusern habe ich viel Kontakt und unterstütze sie bei Flachstrickversorgungen. Im Bereich der Fußorthopädie betreue ich die Orthopädieschuhmacher in Österreich und informiere sie über Neuerungen unserer Einlagen und helfe bei der Umsetzung individueller Lösungen.

Arbeiten Sie im Team oder betreuen Sie die Kunden größtenteils allein?

Ich betreue den österreichischen Markt hinsichtlich der Fußorthopädie allein und bin im kompletten Bundesgebiet unterwegs. Das ist eine sehr spannende Aufgabe. Es hat den Vorteil, dass man sehr schnell sehr gute Marktkenntnisse erlangt. Ich kann so auf Veränderungen in meinem Bereich sehr schnell reagieren und mich auf neue Kundenbedürfnisse einstellen.

Tragen Sie selbst orthopädische Einlagen?

Natürlich versuche ich selbst neue Einlagen zu testen und zu tragen. Jede Einlage, die man selbst getragen und gespürt hat, kann man wesentlich besser verstehen und dann auch leichter erklären. Mir ist vor allem wichtig mit den Orthopädietechnikern auf Augenhöhe über das Thema zu diskutieren.

Wie sieht für Sie ein perfekter Arbeitstag aus?

Ich habe einen perfekten Arbeitstag wenn ich die Kundenwünsche und -bedürfnisse erfüllen kann.

Nun ist nicht jeder Tag „der“ perfekte Tag. Wie ist es im Alltag?

Die Tage sind meist sehr lang. Auch wenn Österreich ein kleines Land ist, sind die Fahrtstrecken mitunter weit. Ich starte um 07.00 Uhr meine Tour und dann stehen den ganzen Tag Kundenbesuche auf dem Programm. Zum Teil besuche ich bestehende Kunden, wo ich laufende Projekte weiterentwickele und vorantreibe, aber auch die Akquisition neuer Kunden gehört zu meinen Aufgaben.

In erster Linie muss ich selbstkritisch hinterfragen, warum es nicht so gelaufen ist, wie ich es wollte.

Wie gehen Sie mit Problemen und Kritik um?

In erster Linie muss ich selbstkritisch hinterfragen, warum es nicht so gelaufen ist, wie ich es wollte. Ich muss dabei auch analysieren, ob diese Gründe in meinem eigenen Einflussbereich stehen. Dann kann ich diese aktiv verändern und es geht weiter.

Wenn es im Job mal nicht läuft: Wie holen Sie das Beste aus einer Situation heraus?

Wenn etwas nicht gut funktioniert, hinterfrage ich die Dinge zuerst einmal selbstkritisch und arbeite dann mit diesen Ergebnissen weiter. Unter Umständen suche ich nochmal das Gespräch mit dem Kunden, um die Situation aufzuklären. Dinge, die ich selbst beeinflussen kann, kann ich entsprechend gestalten, adaptieren und dann wieder mit neuem Elan an die Sache herangehen.

Was motiviert Sie in Ihrer Tätigkeit besonders?

Das Interessante an meiner Tätigkeit ist, dass es speziell in der Fußorthopädie einen sehr dynamischen Markt gibt, wo bei vielen Unternehmen eine Betriebsübergabe ansteht. Die Arbeit mit den vielen jungen Orthopädietechniker-Meistern ist eine sehr spannende Aufgabe, weil sie oftmals viele neue Ideen und Innovationen in das Unternehmen mitbringen und gleichzeitig Altbewährtes bewahren. Auf der anderen Seite habe ich mit Bauerfeind ein Unternehmen im Rücken, das ständig neue Produkte und Innovationen auf den Markt bringt, sodass ich bei den Händlern ein gern gesehener Gast bin.

Wie wichtig ist es Ihnen viel unterwegs zu sein?

Für mich ist es sehr wichtig, ständig neue Eindrücke vor Augen und unterschiedliche Ansprechpartner sowie neue Herausforderungen zu haben. Büroarbeit wäre für mich nicht denkbar. Besonders viel Freude macht mir, dass jeder Tag anders ist und täglich neue Herausforderungen auf mich warten und ich die Möglichkeit habe Kundenwünsche aufzunehmen und zu erfüllen.

Gab es auch Momente, in denen Sie besonders stolz waren?

Ja, die gibt es. Es treten immer wieder Projekte auf, die sich über Monate hinziehen. Wenn diese dann zum Abschluss kommen und meine entwickelten und erarbeiteten Dinge tatsächlich funktionieren, erfüllt mich das mit Stolz und Freude.

Das Team in Österreich ist ja relativ klein aber hochqualifiziert.

Gibt es Kollegen, die Sie sich als Vorbild nehmen?

Das Team in Österreich ist ja relativ klein aber hochqualifiziert. Ich habe den Vorteil, dass ich unterschiedlichste Kollegen habe mit denen ich einen sehr regen Erfahrungsaustausch pflege. Das ist sehr inspirierend. Außerdem ist parallel dazu der respektvolle Umgang untereinander etwas Wichtiges und sehr Schönes.

Was bedeutet für Sie persönlich Bestleistung zu geben?

Bestleistung zu geben bedeutet für mich das Projekt, in dem man unterwegs ist, so voran zu treiben, dass es wirklich zum Abschluss gebracht werden und auch umgesetzt werden kann. In mir wohnt der Wunsch, die Dinge und die Anforderungen, die an mich gestellt werden, umzusetzen. Das ist Motivation genug, um jeden Tag voller Elan an die Sache heranzugehen.