„Klasse statt Masse“

Modebloggerin Neele setzt auf eine Capsule Wardrobe.
In Balance
29. März 2018
Überfüllte Kleiderschränke und trotzdem nichts zum Anziehen. Modebloggerin Neele zeigt, wie sich die Garderobe reduzieren lässt und der Kleidungsstil trotzdem die Persönlichkeit unterstreicht.

Neele Hofmann ist Modebloggerin aus Leidenschaft. Auf ihrem Blog „Just a few things” präsentiert sie Outfits, gibt Modetipps und zeigt ihren Leserinnen die neuesten Trends. „Am Thema Mode begeistert mich, dass ich damit meine Persönlichkeit ausdrücken kann“, sagt sie. Das, was für Neele ein Leichtes ist – Kleidungsstücke vorteilhaft kombinieren und damit den eigenen Typ unterstreichen –, fällt vielen Frauen schwer. Denn den eigenen Stil zu finden ist nicht leicht. Oft verbergen sich ungetragene Schätze im Kleiderschrank, oder man weiß nicht, wie verschiedene Teile kombiniert werden können.

Am Thema Mode begeistert mich, dass ich damit meine Persönlichkeit ausdrücken kann.

Capsule Wardrobe

Auch Neeles Kleiderschrank platzte bis vor wenigen Jahren noch aus allen Nähten. Trotzdem stand sie morgens vor dem Spiegel und wusste nicht, was sie anziehen sollte. Sie beschloss, dass es so nicht weitergehen könne, und mistete radikal aus. Inspiriert von anderen Modebloggerinnen setzte sie von nun an auf eine Capsule Wardrobe: „Bei einer Capsule Wardrobe stellt man sich seine eigene Garderobe so zusammen, dass man nur Teile hat, die sich untereinander kombinieren lassen und in denen man sich wohlfühlt“, erklärt sie. „Ziel ist es, in den Kleiderschrank zu greifen und nur Teile herauszuziehen, die perfekt zusammenpassen.“

Das ist am wichtigsten: sich wohlzufühlen und nur Dinge zu besitzen, die zusammenpassen.

Um das hinzubekommen, empfiehlt Neele, alle Kleidungsstücke kritisch zu prüfen, sie anzuziehen und herauszufinden, worin man sich auf Anhieb wirklich wohlfühlt. Alles andere kommt weg. Bei dem, was übrig geblieben ist, wird geschaut, was sich gut zu Outfits zusammenstellen lässt. „Das ist am wichtigsten: sich wohlzufühlen und nur Dinge zu besitzen, die zusammenpassen“, betont Neele. „Besonders einfach lassen sich natürlich Kleidungsstücke in gedeckten Farben wie Schwarz oder Weiß oder aus Jeansstoff kombinieren“, sagt Neele. „Dazu passt fast alles.“

Basics als Basis

Ein weiterer Aspekt der Capsule Wardrobe ist die Qualität der Kleidung: „Die Teile, für die man sich entscheidet, sollten auch hochwertig sein – Klasse statt Masse“, sagt Neele. Und ein paar Basics sollten in keinem Kleiderschrank fehlen: „Ein weißes T-Shirt, gut sitzende Jeans, ein Blazer und ein gestreiftes Oberteil sind für mich eine Grundausstattung“, sagt sie. „Ein Trenchcoat ist super wandelbar, und auch schlichte Strümpfe oder Strumpfhosen passen zu fast allem.“ Solche Basics tauchen dann in jedem Outfit auf und heben den Wohlfühlfaktor. Bequeme Kleidungsstücke, in denen man sich ganz natürlich bewegt, wie beispielsweise Strumpfhosen, steigern diesen zusätzlich.

Bunte Strümpfe setzen tolle Akzente.

Mit It-Pieces Akzente setzen

Zu schlichteren Kleidungsstücken lassen sich auch trendige Einzelteile gut kombinieren: „Als Modebloggerin möchte ich selbstverständlich auch bei aktuellen Trends mitmachen“, sagt Neele. Auf der Basis von stimmigen, schlichten Kleidungsstücken ist das kein Problem. „Bunte Strümpfe setzen zum Beispiel tolle Akzente. Ich trage sie gerne zu kürzer geschnittenen Jeans: Da ist der Strumpf ein Eyecatcher, und gleichzeitig friere ich dann nicht so schnell“, sagt sie.

Farbige und gemusterte Kleidungsstücke sind schwieriger zu kombinieren als zurückhaltende oder einfarbige Designs. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese aus dem Kleiderschrank verbannt werden müssen: „Bei Farben und Mustern ist es wichtig, den eigenen Typ zu unterstreichen und zu wissen, was einem steht“, erklärt Neele. Hierzu empfiehlt sie, verschiedene Farben und Muster auszuprobieren: „Einfach mal experimentieren und schauen, was dem Teint schmeichelt.“ So können auch gemusterte Teile ein toller Blickfang sein: „Strumpfhosen mit Muster lenken den Blick auf die Beine und werten so zum Beispiel einen schlichten Rock optisch auf.“

Mit Strumpfhosen werden Sommerkleider zum Hingucker im Herbst und Winter.

Viermal im Jahr passt Neele ihre Capsule Wardrobe an: „Für jede Jahreszeit gehe ich meinen Kleiderschrank durch und schaue, was ich gerne getragen habe und was nicht – trotz Capsule Wardrobe“, sagt sie. Darüber hinaus tauscht sie den Inhalt ihres Kleiderschranks zweimal im Jahr komplett aus – sie hat eine Winter- und eine Sommergarderobe. Aber einige Kleidungsstücke dürfen das ganze Jahr über bleiben: „Mit Strumpfhosen werden Sommerkleider zum Hingucker im Herbst und Winter“, sagt Neele. „Blumenkleid, Strumpfhose, Cardigan drüber – fertig ist das Outfit! Und außerdem haben Strumpfhosen den Vorteil, dass ich nicht friere.“

Gewonnene Zeit

Die Reduktion ihres Kleiderschranks empfindet Neele geradezu als Erleichterung: „Ich habe morgens viel mehr Zeit! Und egal, was ich rausgreife und anziehe, es passt immer zusammen und gibt mir ein gutes Gefühl“, sagt sie. Denn der Wohlfühlfaktor ist Neele besonders wichtig: „Wer Sachen trägt, in denen er sich wohlfühlt, strahlt das auch aus. So geht man viel fröhlicher und selbstbewusster durchs Leben.“

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