Mit Vertrauen zurück auf den Gipfel

„Fight, Smile, Love“ – Gelas Liebe zu den Bergen ist ungebrochen
Bewusst sein
10. Januar 2017
Für Angelika Allmann ging es im vergangenen Jahr stetig bergauf – im wahrsten Sinne des Wortes: Nach einem schweren Unfall vor fast drei Jahren fasste sie immer mehr Vertrauen zu sich selbst und ihren Fähigkeiten. Vor allem durch Partner an ihrer Seite.

„Heute habe ich einen richtig guten Tag“, erzählt Angelika Allmann, genannt Gela. Warum? „Natürlich, weil ich draußen in den Bergen bin und die Natur in einer atemberaubenden Winterlandschaft genieße.“ Die Berge sind für Gela der Ort, an dem sie am glücklichsten ist. Und das obwohl sie im April 2014 ein Unglück ereilte, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellte. Es war ein falscher Schritt, tausend Meter über dem Meeresspiegel – Gela Allmann stürzte achthundert Meter in die Tiefe. Die Folge: schwerste Verletzungen und der Beginn des Weges zurück. Gela kämpfte sich zurück ins Leben! Alleine der Gedanke daran, auf einem Gipfel zu stehen, hat ihr immer Kraft gegeben. Ein starker Wille und positives Denken – das zeichnet Gela aus, und dank ihrer mentalen Stärke schaffte sie es zurück. Doch wieder dort oben zu stehen, das Gefühl unfassbarer Freiheit, das sie so liebt, war anfangs auch beängstigend für sie.

Ohne Vertrauen geht nichts

Deshalb war es umso wichtiger für Gela, jemanden an ihrer Seite zu haben, dem sie vertrauen kann – und diese Person hat sie in Berg- und Skiführer Thomas Giacomelli gefunden. Er hat es geschafft, ihr ein Gefühl von Sicherheit zu geben, sodass sie sich bei ihrem Shooting auf dem Hintertuxer Gletscher (über 3000 Meter) frei bewegen konnte – immer im Wissen, dass Thomas ein Auge auf sie hat.

„Die Produkte sind mit mir gewachsen“

Auch Bauerfeind war stets als Partner an Gelas Seite, nicht nur während des Shootings, sondern auch bei der Reha und der Rückkehr auf die Berge. Die Produkte, die Gela nutzt, haben sich ihren Bedürfnissen angepasst: „Erst war es die komplett stabilisierende Orthese“, erzählt Gela, „und mittlerweile benutze ich ganz viel die Bandage, die mir immer noch ein Gefühl von Sicherheit gibt und mich stützt. Es ist einfach wichtig, dass ich Produkte an meiner Seite habe, denen ich vertraue.“

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Für trostlose Gedanken ist kein Platz

Gela schafft es immer wieder, sich zu verbessern, macht Fortschritte und behält so die Motivation während der Reha-Maßnahmen. Voller Dankbarkeit erzählt sie, dass sie mittlerweile sogar wieder ein bisschen Ski fahren kann – „das ist für mich echt das Größte.“ Die letzten zwei Winter schaffte sie es mit den Tourenski zwar schon bis nach oben auf den Berg, nach unten fahren musste sie aber mit der Bahn und den anderen bei der Abfahrt zuschauen. „Das ist schon trostlos, eine ordentliche Abfahrt gehört für mich einfach dazu.“

Aber Gela wäre nicht sie selbst, wenn sie sich von trostlosen Gedanken aufhalten lassen würde, ganz im Gegenteil: Den Sommer über hat sie in der Reha Gas gegeben, Oberschenkel und Knie trainiert und darf diesen Winter endlich auch wieder ein bisschen bergab unterwegs sein.

Es fühlt sich einfach sensationell an, wenn ich merke, dass ich meinem Körper so weit vertrauen kann, dass ich mit Skiern wieder ein bisschen abfahren kann.

Auch durch das Vertrauen in Bergführer Thomas meisterte sie ihre erste Abfahrt seit dem Unfall. Er stand ihr zur Seite und hat ihr die Sicherheit gegeben, die sie in dem Moment gebraucht hat: „Wenn man seinem Körper nicht mehr vertrauen kann, ist es umso wichtiger, dass ein Mensch da ist, auf den man sich in dem Moment verlassen kann – und das war für mich Thomas“, schildert Gela ihre Gefühle.

Thomas hat mir klargemacht, dass ich mich trauen und an mich selbst glauben muss – aber auch, dass er auf mich aufpasst.

Ohne ihren starken Willen, der den ganzen Körper und die Heilung antreibt, hätte es Gela nicht so schnell zurück auf die Berge geschafft. Ihr Motto aus dem Sport – „Biting, biting, biting“ – galt nach dem Unfall für alle Bereiche ihres Lebens. Aber Gela musste auch lernen, dass Kämpfen nicht alles ist und dass Rückschläge dazugehören. Für eine Powerfrau wie sie war das nicht immer einfach zu akzeptieren.

„Fight, Smile, Love“

„Mein neues Lebensmotto ist jetzt ‚Fight, Smile, Love‘“, erzählt Gela. „Kämpfen muss ich immer noch, aber Smile steht dafür zu lächeln, auch wenn es mal nicht so gut läuft oder es Rückschläge gibt. Bleib trotzdem optimistisch und glaube an dich. Und Love steht hauptsächlich für die Unter-stützung, die ich von allen Seiten bekomme und auch für den Respekt meinem eigenen Körper gegenüber.“

Gela hat durch ihren Unfall erkannt, wie wichtig es ist, sich selbst und ihren Körper zu respektieren und zu lieben. Aus der Liebe zu sich selbst, aber auch zu ihren Mitmenschen und der Natur konnte sie viel Kraft ziehen. Ihr Vertrauen in ihre Fähigkeiten und ihren Körper ist stark gewachsen – und dabei haben ihr Menschen wie Thomas geholfen.

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